Region Frankfurt/Rhein-Main attraktiver Wohnstandort
Nachlassende Wohnbautätigkeit, insbesondere im Umland
Neuer "Zukunftstrend Bevölkerung und Wohnen"
Region Frankfurt/Rhein-Main attraktiver Wohnstandort
Der deutsche Wohnungsmarkt verändert sich derzeit strukturell stark. Während in den neuen Bundesländern nach wie vor viele Gebäude leer stehen, wird die sinkende Einwohnerzahl von 2020 an voraussichtlich auch prosperierende westliche Regionen wie Frankfurt/Rhein-Main erreichen. Allerdings werden die Kommunen höchst unterschiedliche Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt zu verzeichnen haben. Dadurch, dass sich traditionelle Familienstrukturen auflösen und immer mehr Singles und Senioren allein leben, nimmt die Zahl der Haushalte und ihrer Wohnfläche zu. Den Bedarf an Wohnsiedlungsfläche der heute schon ansässigen Bürger sowie der Zuwanderer gilt es im Regionalen Flächennutzungsplan deshalb weiterhin im Blick zu behalten.
Sanierung... und ungebrochene Neubautätigkeit
Menschen werden von einer Region angezogen, wenn diese vielseitige Arbeitsplatz- und Ausbildungsmöglichkeiten bietet. Gerade junge, qualifizierte Arbeitskräfte müssen gewonnen werden, um zu verhindern, dass die Einwohnerzahl der Region sinkt. Dafür bedarf es eines umfassenden Angebotes von Wohnungen, sozialer Infrastruktur, guten Verkehrsverbindungen, Bildungseinrichtungen und Freizeitmöglichkeiten.
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Nachlassende Wohnungsbautätigkeit, insbesondere im Umland
In den 75 Kommunen des Planungsverbandes gab es 2008 1,08 Millionen Wohnungen für rund 2,2 Millionen Einwohner. Die Wohnungsnachfrage basierte wesentlich auf einer durch Zuwanderung steigenden Bevölkerungszahl. Hiervon profitierten in der Vergangenheit die Kreise mehr als die kreisfreien Städte. Niedrige Preise für Bauland und ein gut ausgebauter Nahverkehr führten dazu, dass eine hohe Zahl Menschen in das Umland der Großstädte abwanderten. In jüngster Zeit hat sich die Bautätigkeit im Umland allerdings verlangsamt.

Wohnungsbaufertigstellungen im Gebiet des Planungsverbandes
Im Zeitraum 1987 bis 2008 wurden im Gebiet des Planungsverbandes gut 197.400 Wohnungen gebaut. Seit der Jahrtausendwende hat sich die jährliche Wohnungsbautätigkeit in etwa auf das Niveau von Ende der 1980er Jahre eingependelt. Durchschnittlich 56 Prozent der neuen Wohnungen, die zwischen 1987 und 2008 errichtet wurden, befinden sich in Mehrfamilienhäusern, 19 Prozent in Einfamilienhäusern. Die Wohnfläche je Person erhöhte sich zwischen 1987 und 2008 im Gebiet des Planungsverbandes von 36,3 Quadratmeter auf 40,8 Quadratmeter. Generell dürfte die weiter steigende Wohnfläche pro Einwohner bei einer gleichzeitig weitgehend stagnierenden Einwohnerzahl der wichtigste Faktor für weitere Flächenbedarfe für Wohnen sein ("mehr Dächer bei gleicher Bevölkerungszahl).
Wohnungsbaufertigstellung nach Gebäudearten im Gebiet des Planungsverbandes
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"Zukunftstrend Bevölkerung und Wohnen"
Der Planungsverband hat in seiner Broschüre "Zukunftstrend Bevölkerung und Wohnen" Empfehlungen für die kommunale Wohnungsbaupolitik im Gebiet des Planungsverbandes entwickelt:

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier [PDF: 1.7 MB] .
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