Wissen der entscheidende Standortfaktor im 21. Jahrhundert
Wissensatlas für die Wissensregion FrankfurtRheinMain
Unterzeichnung der Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain
Starke Hochschulen
Bedeutende Forschungseinrichtungen
Drehkreuz des Wissens
Ansprechpartner/-innen
Herzlich willkommen Zukunft: Wissensregion Frankfurt/Rhein-Main
Wissen der entscheidende Standortfaktor im 21. Jahrhundert
Wissenschaft, Innovationen und Bildung werden zukünftig zum entscheidenden Wettbewerbs- und Wachstumsfaktor und zu einer eigenständigen Wertschöpfungsquelle. Die Europäische Union begreift Wissen und Innovation als "Motoren des nachhaltigen Wachstums und hat deren Unterstützung im Lissabon-Programm zu einem Ziel mit höchster Priorität erklärt. Regionen können einen Wettbewerbsvorsprung erzielen, indem sie die Netzwerke für den Wissensaustausch und die Umsetzung des Wissens in Produkte und Dienstleistungen fördern.
Fotos: Fraunhofer IGD Darmstadt, Paul-Ehrlich-Institut Langen
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Wissensatlas für die Wissensregion FrankfurtRheinMain
Um hiesige Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen stärker zu fördern und vernetzen, hat der Planungsverband zusammen mit dem IHK-Forum Rhein-Main, der Wirtschaftsinitiative Frankfurt Rhein-Main, dem Institut für Neue Medien und den Hochschulen, Forschungsinstituten sowie Unternehmen den Initiativkreis "Wissensregion FrankfurtRheinMain gegründet. Es soll ein international sichtbares Profil entwickelt werden ein Profil, das über die bereits bekannten Stärken als Standort für Finanzdienstleistungen und als Verkehrsdrehscheibe hinausgeht. Der Initiativkreis möchte die Zusammenarbeit der Akteure verbessern und dazu beitragen, dass Unternehmen und Forschungseinrichtungen geeignete Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Nicht zuletzt sollen sich Arbeitskräfte und Studierende hier in der Region wohl fühlen. Ein wichtiges Produkt des Initiativkreises ist der 2006 zum ersten Mal erschienene und nun in dritter erweiterter und aktualisierter Auflage vorliegende Wissensatlas [PDF: 3.9 MB] , der auch online unter Wissensportal FrankfurtRheinMain zur Verfügung steht. Darin zu finden sind unter anderem eine Übersicht über die Hochschulen in der Region, ein Kapitel zu Forschung und Entwicklung, ausgewählte Branchenschwerpunkte, Gründerzentren, Technologieparks, Bibliotheken, ein Abschnitt über Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Informationen zu FrankfurtRheinMain im Vergleich zu den deutschen Metropolregionen.
Die Wissensregion FrankfurtRheinMain erstreckt sich über ein Gebiet von 18 Kreisen und sieben kreisfreien Städten. Zwischen Gießen und Darmstadt, Bingen und Fulda findet sich eine der stärksten und vielfältigsten Wissensregionen Europas mit einer gut ausgebildeten Bevölkerung, innovativen Unternehmen, zahlreichen Hochschulen und bedeutenden Forschungseinrichtungen.
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2007
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seit 2000
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Einwohner
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5,5 Mio.
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+ 1,2 %
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darunter Ausländer
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0,7 Mio.
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- 3,6 %
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Fläche
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14.755 km²
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Bevölkerungsdichte
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374 Einw./km²
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+ 1,1 %
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Erwerbstätige (2006)
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2,8 Mio.
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+ 0,7 %
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Sozialvers.-pflichtig Beschäftigte
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2,0 Mio.
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- 1,9 %
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darunter im Dienstleistungsbereich
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1,5 Mio.
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+ 4,4 %
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Bruttoinlandsprodukt (2006)
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193 Mrd. Euro
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+ 13,3 %
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pro Erwerbstätigen
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69.006 Euro
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+ 12,5 %
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Quelle: Statistische Landesämter Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz; Berechnungen des Planungsverbandes
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Unterzeichnung der Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain
Am 9. Oktober 2008 haben sich rund 340 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main versammelt, um die Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain zu unterzeichnen. Mit der Erklärung zur Wissensregion FrankfurtRheinMain wird die besondere Bedeutung von Bildung und Wissen, Forschung und Innovation für die Entwicklung der Region unterstrichen. Die Unterzeichner dokumentierten damit öffentlich, dass sie sich dafür einsetzen, FrankfurtRheinMain im nationalen und internationalen Wettbewerb nach vorne zu bringen. Sie engagieren sich für die weitere Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur, die Förderung und die Stärkung der Exzellenz in Bildung und Lehre ebenso wie für die Gestaltung des Lebens und Arbeitens in einer attraktiven Region. Weitere Informationen zur Initiative Wissensregion FrankfurtRheinMain finden Sie hier.
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Starke Hochschulen
Insgesamt haben vier Universitäten, zwei Hochschulen im Universitätsrang und 15 Fachhochschulen ihren Sitz in der Region. Dazu kommen drei Kunst- und Musikhochschulen, zwei Verwaltungsfachhochschulen und drei theologische Hochschulen, fünf Berufsakademien sowie sechs weitere Hochschulen. Zusammen zählen allein die von den Statistischen Landesämtern erfassten Hochschulen derzeit über 159.000 Studierende.

Hochschulstandorte in der Wissensregion FrankfurtRheinMain
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Fächergruppe
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Studierende
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Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
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48.159
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Mathematik, Naturwissenschaften
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30.285
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Sprach- und Kulturwissenschaften
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29.501
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Ingenieurwissenschaften
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25.923
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Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften
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11.205
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Kunst, Kunstwissenschaft
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5.840
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Agrar-, Forst- und Ernährungswissenschaften
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4.055
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Sport
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2.894
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Veterinärmedizin
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1.312
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Summe
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159.174
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Studierende in der Wissensregion FrankfurtRheinMain im Wintersemester 2007/2008
Quelle: Statistische Landesämter Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz; Berechnungen des Planungsverbandes
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Bedeutende Forschungseinrichtungen
Die hohe Forschungsleistung der Region FrankfurtRheinMain verteilt sich auf Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Mit Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Höhe von 3,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes hat die Region das von der Europäischen Union in der Lissabon-Strategie gesetzte Ziel bereits erreicht.
Forschung an den Hochschulen
- Eine große Zahl angegliederte Forschungseinrichtungen, darunter die Forschungsanstalt Geisenheim, das Institut für Sozialforschung, das Frankfurt Institute for Advanced Studies.
- Drittmitteleinnahmen in Höhe von über 290 Millionen Euro und zahlreiche DFG-Förderungen, darunter 26 Sonderforschungsbereiche, 26 Graduiertenkollegs, sechs Schwerpunktprogramme.
Forschungseinrichtungen
- Sechs Max-Planck-, drei Fraunhofer-, inzwischen vier Leibniz-Institute und rund 70 weitere Forschungseinrichtungen, darunter der Deutsche Wetterdienst, das European Space Operations Centre, das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, die GSI Gesellschaft für Schwerionenforschung und das Paul-Ehrlich-Institut.
- Mehr als 20 Einrichtungen der AiF Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke, darunter das Karl-Winnacker-Institut der DECHEMA und das Deutsche Kunststoff Institut.

Forschungseinrichtungen in der Wissensregion FrankfurtRheinMain
Patentanmeldungen
- Mit rund 8 Prozent aller deutschen Patentanmeldungen nimmt die Wissensregion FrankfurtRheinMain nach dem Stuttgarter und Münchner Raum eine führende Position in Deutschland ein.
- Pro Jahr werden aus der Region FrankfurtRheinMain über 3.400 Patente beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Schwerpunkte sind dabei die Bereiche "Arbeitsverfahren, Transportieren, "Chemie, Hüttenwesen und "Elektrotechnik, Elektronik, Messen".


Fotos: Fraunhofer LBF Darmstadt, FIZ Frankfurter Innovationszentrum
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Drehkreuz des Wissens
Wissen lebt davon, dass es geteilt wird. Der Austausch von Informationen und Wissen ist wesentliche Voraussetzung, um Innovationen zu generieren sowie neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Wissensregion FrankfurtRheinMain bietet hierfür hervorragende Möglichkeiten.
Kompetenznetze
Kompetenznetze bieten den Unternehmen gute Möglichkeiten, Know-how und Innovationen kennenzulernen sowie neue Kooperationen einzugehen. Zu den größten Kompetenznetzen in der Region gehören das Automotive Cluster RheinMainNeckar, Materials Valley Kompetenznetz für Materialforschung und Werkstofftechnik und die Frankfurt Bio Tech Alliance.

Kompetenznetze (Geschäftsstellen) in der Wissensregion FrankfurtRheinMain
Messen und Kongresse
Mit einer Bruttokapazität von 580.000 Quadratmetern und in Spitzenjahren mehr als 2,6 Millionen Besuchern ist Frankfurt am Main der drittgrößte Messeplatz der Welt. Eine Vielzahl internationaler Kongresse und Leitmessen ermöglichen den Unternehmen den direkten Wissensaustausch und neue Geschäftskontakte.
Transfereinrichtungen
Die Gründung innovativer Unternehmen fördern inzwischen 21 Technologie- und Gründerzentren sowie die Transferstellen der Hochschulen. Sie sind wichtige Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, zwischen Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung. Profile der einzelnen Technologie- und Gründerzentren finden Sie .
Internationale Erreichbarkeit
Durch ihre zentrale Lage, die Einbindung in das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn und vor allem den Frankfurter Flughafen ist die Region national wie international sehr gut erreichbar. FrankfurtRheinMain ist damit auch ein "Drehkreuz des Wissens.


Fotos: Interxion Frankfurt am Main, Max-Planck-Institut für Biophysik Frankfurt am Main
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Ansprechpartner/-innen
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